Soba FlamLINE® ist ein Fugenband aus synthetischem Kautschuk. Es wird zur Überbrückung von dreidimensionalen Fugenbewegungen in Bitumenabdichtungen und zwischen Bauteilen eingesetzt. Nach lokalem Bauteilausmass vorfabriziert, erlaubt dieses Bandsystem den raschen, sicheren Einbau von Fugenabdichtungen.

Soba FlamLINE® besteht aus einem elastischen Teil und zwei seitlichen Klebeflanschen. Dieses Konzept trennt die Funktionen "Bewegungsaufnahme bzw. Dehnung" (elastischer Teil über der Fuge) und "Einbindung in die Bitumen-/Repoxiabdichtung". Die seitlichen Klebeflansche sind mit einem Träger armiert, und werden kraftschlüssig in die bituminöse Flächenabdichtung (aus beflammbaren Schweissbahnen) im Sandwichverfahren eingeflämmt oder mit Repoxi-Kleber direkt auf den Untergrund geklebt.

Das Standardprogramm umfasst neben den Bändern auch Formstücke. Für eine Verbindung der Bänder mit Blechteilen sind entsprechende Anschlussteile verfügbar.


Soba FlamLINE 20
A Bau-Längsbewegungen (max. ± 20 mm)
B Bau-Querbewegungen (max. ± 10 mm)
C Bau-Vertikalbewegungen (max. ± 15 mm)



Soba FlamLINE 40
A Bau-Längsbewegungen (max. ± 40 mm)
B Bau-Querbewegungen (max. ± 20 mm)
C Bau-Vertikalbewegungen (max. ± 30 mm)



Technische Daten Der elastische Werkstoff für FlamLINE besteht aus Butyl-Elastomer mit den nachstehenden Eigenschaften: ausgezeichnete Eigenschaften gegen Ozonangriff sehr gute Hitzebeständigkeit (bis + 90°C) Langzeitbelastung sehr gute Flexibilität bei tiefen Temperaturen (bis - 40°C) Der Butyl-Werkstoff für FlamLINE besitzt zusätzlich eine gute allgemeine Beständigkeit gegen Chemikalien: sehr gut gegen Alkalien, verdünnte Säuren und Salzlösungen ausgezeichnet gegen Wasser und Wasserdampf sehr gute Beständigkeit gegen polare Lösungsmittel wie Alkohole und Kentone Die Beständigkeit gegen unpolare Weichmacher und Lösungsmittel (z.B. Mineralöle, Benzin, Kraftstoffe und Aromaten wie Toluol) ist gering. Ein ständiger Kontakt mit diesen Medien ist zu vermeiden. Ein Kurzzeitkontakt während der Einbauphase mit der offenen Flamme bewirkt keine Beeinträchtigungen der Werkstoffeigenschaften.

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