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Fugenbänder

Die vielfältigen Anforderungen, die an die unterschiedlichen Bauwerke gestellt werden, erfordern darauf abgestimmte Fugenband-Werkstoffe.
Die Größe der Dehnungen oder die zu erwartenden Temperaturen spielen bei der Werkstoffwahl unter anderem eine entscheidende Rolle.

Die Fugenbandtypen richten sich nach den Fugen und den Beanspruchungen des Bauwerks.
Eine Fuge trennt zwei Bauwerke oder zwei Bauteile voneinander. Sie wird durch die vorgegebenen Arbeitstakte bedingt angelegt. Je nach Funktion wird zwischen den folgenden Fugenbändern unterschieden:

Dehnfugenbänder haben als charakteristisches Merkmal ein Dehnteil. Das Dehnteil besteht aus Mittelschlauch und unprofiliertem Mittelstück, das durch Ankerrippen begrenzt ist. Zu beiden Seiten schließen profilierte Dichtteile an.

dehnfuge
innenliegendes Profil

dehnfuge
außenliegendes Profil
dehnfuge
fugenabschließendes Profil


Arbeitsfugenbänder haben keinen Mittelschlauch.

arbeitsfuge
innenliegendes Profil
arbeitsfuge
außenliegendes Profil


Scheinfugenbänder gibt es als spezielle Profile. Zumeist werden jedoch Arbeitsfugenbänder verwendet.

Zusätzlich werden die Fugenbandtypen je nach Lage im Bauteil unterschieden:
Während innenliegende Fugenbänder im Prinzip in jedem Bauwerk und Bauteil Verwendung finden, werden außenliegende Fugenbänder vornehmlich unter Sohlplatten, bei vertikalen Bauteilen und Bauwerken eingesetzt, bei denen Wasserdruck vom Bauwerksinneren oder Beschädigung des Fugenbandes ausgeschlossen sind.
Fugenabschlußbänder werden zum Abschluß von Fugen ohne Druckwasserbelastung eingesetzt.

>> Fugenbänder nach PVC-Werksnorm
>> Fugenbänder nach DIN 18541
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>> Übersicht spezielle Formteile